Die Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben versteht sich als Beratungs- und Unterstützungseinrichtung für Landkreise, Städte und Gemeinden sowie für sonstige Akteure in der Entwicklung, Umsetzung und Optimierung der Angebote für Menschen mit Demenz und pflegebedürftige Menschen. Wir möchten mit unserer Expertise dazu beizutragen, die Lebensbedingungen von Menschen mit Pflegebedarf sowie der sie im häuslichen Umfeld pflegenden Angehörigen im Regierungsbezirk Schwaben, in der Stadt und auf dem Land, weiterhin zu verbessern.

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben hat ihren Sitz in Kempten und ist organisatorisch in das Institut für Gesundheit und Generationen (IGG) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten eingebunden.  Als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema „Demenz“ im Regierungsbezirk Schwaben initiiert und unterstützt sie den Wissenstransfer sowie den weiteren Auf- und Ausbau von Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und für pflegebedürftige Menschen sowie für die sie betreuenden und pflegenden Angehörigen und Helfer*innen. Darüber hinaus agiert die Fachstelle als Anlauf- und Koordinationspunkt (für Werkstatt- und Austauschtreffen) für die unterschiedlichen Beratungs- und Unterstützungsstrukturen und begleitet den Auf- und Ausbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und die Weiterentwicklung von Fachstellen für pflegende Angehörige und Pflegestützpunkten.

Die Fachstellen für Demenz und Pflege Schwaben erfolgt überwiegend aus Haushaltsmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Pflegekassenverbände in Bayern und durch die Private Pflegepflichtversicherung.

 

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Am Donnerstag, den 22.07.2021, veranstaltete die Fachstelle am Institut für Gesundheit und Generationen die erste Schwäbische Fachtagung zum Thema „Lebensqualität bei Demenz und Pflege“ im Bildungs- und Tagungszentrum Kloster Roggenburg / Landkreis Neu-Ulm. Nach vielen Online-Veranstaltungen waren alle Beteiligten froh, dass der Fachtag mit begrenzter Teilnehmerzahl vor Ort in Präsenz stattfinden konnte. Im Rahmen der Veranstaltung wurden verschiedene Methoden und Projekte vorgestellt, die die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen verbessern möchten. Eingeladen waren Mitarbeiter*innen von Fachstellen für pflegende Angehörige, Pflegestützpunkten, Trägern von Angeboten zur Unterstützung im Alltag, Gebietskörperschaften und sonstigen Beratungs- und Unterstützungsstellen.

Zum Veranstaltungsrückblick gelangen Sie hier.

 

Viele Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstellen für pflegende Angehörige sowie der Pflegstützpunkte sind verunsichert, wie sie sich in Zeiten der Corona-Pandemie verhalten sollen.

Deshalb möchten wir Ihnen gerne einige Informationen zu Verfügung stellen. Diese haben wir hier für Sie gesammelt.

 

 

Einzelpersonen nach § 82 Abs. 4 AVSG stellen ein neues Format der Angebote zur Unterstützung im Alltag dar. Hierdurch können Menschen mit Pflegegrad unter bestimmten Voraussetzungen Angebote zur Entlastung und Unterstützung, die von vertrauten Personen geleistet werden, über den Entlastungsbetrag abrechnen.

Weitere Informationen zu den Einzelpersonen nach § 82 Abs. 4 AVSG finden Sie hier.